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	<title>wiki.tg-muenchen.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-07T23:39:21Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.tg-muenchen.de/index.php?title=2019-2022&amp;diff=88</id>
		<title>2019-2022</title>
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		<updated>2022-07-05T19:57:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glueck: /* 2019 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== 2019 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Griechenland 2019 =&lt;br /&gt;
Unsere letzte Wildwasser-Griechenlandfahrt lag nun doch schon etwas zurück, und die tollen Eindrücke aus 2016 stimmten uns wieder neugierig, etwas Neues zu probieren. Schließlich gab es noch einige Top-Bäche welche wir damals zeitlich nicht mitnehmen konnten. Ende 2018 hatten wir das Kernteam aus Reinhold, Jürgen, Christian, Frank, Marcel, Hans, und Emanuel gebildet. Elke und Knut boten ihre Begleitung an – sie waren bereits die Monate davor in Griechenland unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung der Befahrungen gestaltete sich kniffliger als gedacht, obwohl wir den Peloponnes auslassen wollten. Unsere Top-Bäche lagen verstreut über dem Festland, mit zum Teil wenig Infrastruktur und langen Fahrtzeiten dazwischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildwasserkajaken ist definitiv ein Motorsport. Eines vorweg: es war knackig und wir haben es geschafft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Reise führte uns ab Freitagnachmittag mit einer Zwischenübernachtung in Verona zur Fähre nach Ancona. Nach der Besichtigung der Innenstadt von Ancona und der Fahrt über Nacht nach Igoumenitsa, ging es Sonntag zur Mittagszeit sogleich zum Kalamas: unser Treffpunkt mit Elke und Knut. Der Kalamas ist sehr einfach, hatte zum Glück noch ausreichend Wasser und war ideal für Alle zum Einpaddeln in der Sonne nach der langen Anreise. Wir setzten sogleich nach Süden zum Acheron, dem Fluss der Toten um. Der Zerberus am Eingang der Schlucht und Hades lassen grüßen. Das kristallklare, smaragdfarbene Wasser und der weiße Kalkstein am Lagerplatz ließen unsere Herzen höherschlagen. Der Acheron war ein Gedicht: traumhaftes Wasser in toller verblockter Bachlandschaft. Der Wasserstand war niedrig und für uns gerade richtig um ohne Wasserdruck die Fahrt genießen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tour führte weiter über einen tollen Lagerplatz am Meer, den Trikeriotis, bis hin zum Krikellopotamos mit seiner einzigartigen Blätterteigklamm und den Schleierfällen am Ende der Schlucht. Der Morgen am Krikellopotamos erwartete uns mit Bodenfrost und der Bach hatte diesmal etwas mehr Wasser als 2016. Dieser Bach und die Landschaft sind eindrucksvoll schön und sind die mehr als 6-stündigen Strapazen absolut wert. Die Schleierfälle und Wasserfälle gegen Ende der Schlucht… einfach sagenhaft. Weiter ging es zu mehreren Abschnitten am Agrafiotis und über die Meteora-Klöster hin in das Gebiet von Venetikos und Mileapotamos. Der Venetikos mit seiner schwarzen Klamm ist ein toller Bach zum Genießen und Spielen und wer es knackiger möchte, paddelt den Mileapotamos. So scharfkantiges Gestein wie am Mileapotmaos habe ich bis jetzt noch nicht gesehen und abgesehen davon, war dieser der technisch tollste Bach für mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir entschlossen uns sogleich zum Voidomatis umzusetzen: die Beschreibungen in den Büchern klangen zu verlockend, und die beschriebene Tragedauer für die Boote schienen akzeptabel. Der Blick vom Ausstieg den Bachlauf hinauf war unbeschreiblich schön – das Tragen der Boote und Ausrüstung die mehr als 300 Höhenmeter die Schlucht hinunter eher nicht. Die Schlepperei an der Abseilstrecke der Soca ist dagegen ein Spaziergang. Nach einer schweißtreibenden Stunde konnten wir an den Quellen einsetzen. Es folgten verblockte Abschnitte in absolut märchenhafter Umgebung: an ruhigen Stellen hatte das Wasser fließende Übergänge von kristallklar hin zu türkis, smaragdgrün und tiefstes dunkelblau. Ab der Mitte der Fahrt wollten uns noch Frank, Marcel, und Hans begleiten, jedoch klärte uns ein Ranger vor Ort sehr eindrücklich auf, dass die Fahrt im oberen Abschnitt doch nicht gestattet sei, und man sogar für den unteren Abschnitt eine Genehmigung oder einen lokalen Kajakanbieter als Tourguide benötigt. Wir brachen die Tour ab, und setzten in das Tzoumerka-Gebirge mit den Flüssen Arachthos und Kallaritikos um. Das Kajakcamp bei Nicos in Plaka war auch diesmal wieder eine Wohltat: nach fast 10 Tagen Duschen im Bach ist warmes Wasser ein ungeahnt geschätzter Luxus. Wir ließen die Tage mit Paddeln am Kallaritikos und mehreren Abschnitten am Arachthos ausklingen und traten schweren Herzens die Heimreise an: es lag noch viel Schnee in den Bergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reise nach Griechenland war auch diesmal wieder ein Erlebnis für sich, gespickt mit kleinen Abenteuern und tollen Eindrücken. Ich möchte an dieser Stelle allen Mitpaddlern für diese tolle Zeit und das Miteinander danken. Ein besonderer Dank gilt Elke und Knut für die tolle Begleitung, das Lagerplatz-Scouting und die Weitergabe ihres Erfahrungsschatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Bäche fehlen nach wie vor, und ich kann alle Interessierte nur ermutigen, solch tolle Gelegenheiten wahrzunehmen und mitzuwirken. Die Menschen vor Ort sind herzlich und hilfsbereit, die Landschaft ist atemberaubend und sehr oft unberührt. Absolut lohnend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Emanuel Staudinger''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2020 ==&lt;br /&gt;
[[Corona]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DM im Mai auf der Möll geplant, wegen Corona abgesagt. Ersatz-DM im Herbst auf der Prüm geplant, 1 Woche vorher wegen Inzidenz &amp;gt;35 abgesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2021 ==&lt;br /&gt;
DM auf der Möll in Kärnten, von Mai auf September verschoben. Viele Siege...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2022 ==&lt;br /&gt;
DM in Lofer auf der Saalach oberhalb Teufelssteg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp Jugend-Classic Meister und für Junioren-EM in Banja Luka qualifiziert&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glueck</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.tg-muenchen.de/index.php?title=2015-2018&amp;diff=87</id>
		<title>2015-2018</title>
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		<updated>2022-07-05T19:55:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glueck: /* 2017 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== 2015 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2016 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2017 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zum Tod von Sigi Hölzl. =&lt;br /&gt;
Nach einer bewegenden Trauerfeier in der Friedenskirche zu Starnberg haben wir am 8. Februar – es wäre sein 95. Geburtstag gewesen – die Urne unseres Mitglieds Sigi Hölzl in die Erde des Waldfriedhofs gelegt Damit schließt sich der Kreis eines langen Lebens, dem wir alle unterworfen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, seine Freunde des Kanu Club Turngemeinde München trauern mit Trudl Hölzl und den Söhnen Thomas und Ulrich. Ein Mensch, ein Freund hat uns verlassen, hat seinen letzten Kampf verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sigi Hölzl kam 1950 in unseren Club. Er hatte als junger Mann das Pech im letzten Weltkrieg ein Bein zu verlieren was ihn als außergewöhnlich begabten Fußballspieler – er war vor dem Krieg schon in der bayerischen Jugendauswahl – besonders hart getroffen hat. Im Lazarett hatte er Theo Niederreiter kennengelernt, dem es genauso erging. Der brachte ihn in unseren Club. Für ihn als sportbegeisterten jungen Mann war der Verein, die Kameradschaft zusammen mit anderen gleichgesinnten Menschen geradezu ein Muss. Es war die Zeit des Aufbruchs, der Erneuerung nach dem Desaster. Sigi studierte Bauwesen, kam ins Bootshaus mit Ordnern und Schriften um zu lernen was ihm aber nicht immer gelang. Er beteiligte sich mit großer Begeisterung an vielen Faltboot-fahrten auf unseren Bayerischen Flüssen und wurde so ein Teil unseres Vereinslebens. Wir hatten alle nichts außer unserer Begeisterung für den Sport und die Gemeinschaft im Club die uns zu einer großen Familie werden ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele von uns fand auch Sigi im Club mit Trudl, die jüngere der Hügl- Schwestern, die Frau fürs Leben. Darauf war dann Starnberg, wo er im Bauamt seine berufliche Erfüllung fand seine Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sigi war ein Mann der Vernunft, ein Mann des Ausgleichs, des wachen Verstandes und hat in der Turngemeinde durch seine Mitwirkung als 2. Vorstand den Verein allzeit bereichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich aber immer ganz besonders bewundert habe war seine sportliche Aktivität, die er trotz seiner Behinderung ausübte. Mit großer Hingabe trainierte er nahezu täglich auf einem Fahrrad-Heimtrainer und zog seine Runden im eigenen Schwimmbad. Er machte mit uns zusammen auf Krücken lange Touren in unseren Bergen und fuhr hervorragend auf einem Ski und das auf jeder Piste. Auf den Sigi mussten wir nie warten. Er war fit wie ein Turnschuh und die Ruhe und Ausgeglichenheit in Person durch sei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ne absolute Selbstdisziplin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zuletzt hat er dem Club die Treue gehalten, hat es sich nicht nehmen lassen zu unseren Veranstaltungen zu kommen, obwohl er inzwischen bereits die 90 überschritten hatte. Sigi war ein großes Vorbild für uns alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du liebe Trudl hast nun den Mann, die Kinder den Vater und die Enkel den Großvater verloren, es fehlt die Mitte. Die TGM trauert mit euch. Er hat mit fast 95 Jahren seinen Frieden gefunden. Es war zuletzt sein Wunsch zu gehen, denn er hat gespürt, dass es zu Ende ist und wie immer in seinem Leben auch voll dazu gestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Sigi, jetzt kannst du dich mit deinen vor dir gegangenen Freunden Alois, Heinz und Gustl endlich wieder zu einem zünftigen Schafkopf treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Servus lieber Sigi, alter Freund. Du hast uns viel hinterlassen. Du wirst uns sehr fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Hans Proquitté''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2018 ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glueck</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.tg-muenchen.de/index.php?title=2011-2014&amp;diff=86</id>
		<title>2011-2014</title>
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		<updated>2022-07-05T19:51:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glueck: /* 2014 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== 2011 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2012 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2013 ==&lt;br /&gt;
Anfang Juni 2013 ist unser Kamerad und Freund '''Richard Siepmann''' verstorben. An dieser Stelle wollen wir seiner gemeinsam gedenken. Richard war stets bei guter Laune und immer für einen Spaß zu haben. Seine Hilfsbereitschaft machte ihn zu einem sehr wichtigen Kameraden im Verein. Er organisierte einige erfolgreiche Wildwasserfahrten, Wanderfahrten und später auch Fahrradtouren. Als 1. Vorstand haben wir ihm z.B. als Hauptleiter beim Neubau des Bootshauses vieles zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Servus alter Freund ==&lt;br /&gt;
''Hans Proquitté zum Tode von Richard Siepmann''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben einen Freund verloren. Richard ist nicht mehr unter uns. Er musste sich einer stärkeren Macht beugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unentrinnbar sind wir alle in den Stationen Geburt, Leben und Sterben gefangen. Es liegt kaum in unserer Hand, dies zu beeinflussen. Wann immer der Tod ein Leben beendet, es ist schmerzlich für all jene die übrig bleiben, vor allem für die Familie, die Frau, die Kinder und die Enkel. Wir, seine Freunde von der TGM trauern mit Euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Siepmann, in Westfalen zur Welt gekommen, war bereits in seiner Jugend Mitglied in einem Kanu Club. Nach dem Studium der Elektrotechnik kam er nach München zur Firma Siemens und fast zwangsläufig zum Kanu Club Turngemeinde. Hier hat er mit uns zusammen im Kajak gesessen, trainiert und Erfolge bei Kajakrennen gefeiert. Er hat sich – ohne seine norddeutsche Sprache je abzulegen – sehr schnell in das altbayerische Procedere des Vereins gefügt, sodass ihm schon bald der Ehrentitel “Herr von Preuß“ verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard war ein Kamerad, der immer wusste, was zu tun war, der jedem geholfen hat und in diesem Zusammenhang für einige Jahre auch die Präsidentschaft des Vereins übernommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben zusammen viel erlebt, im Kajak, in unseren Bergen, Sommer wie Winter und wir haben an vielen Lagerfeuern gesessen und den obligatorischen „Kenterwein“ getrunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit seiner bayerischen Frau Hanni war er immer ein Teil dieser Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Jahre hat er sich aktiv in die Radelgruppe des Vereins eingebracht und damit begann auch der Abstieg, als er mir am Ende einer Tour bewußtlos  auf den Schoß fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es begann eine Odyssee durch die Praxis von Ärzten und Krankenhäusern, die ihm, dem Sportler nicht mehr helfen konnten. Das Herz war einfach zu schwach geworden. Richard hat gekämpft, hat sich nie fallen lassen, hat seinen valentinesken Humor nie verloren und musste trotzdem das Paddel weglegen. Ein erfülltes Leben ist damit zu Ende gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanni hat einen sehr schönen Satz der Trauerkarte beigefügt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Menschen, die wir lieben bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unserem Leben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast Spuren hinterlassen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Richard, Deine Familie vermisst Dich, wir die TGM vermissen Dich. Du bleibst ein Teil unserer Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Servus alter Freund.                                                                   Hans Proquitté&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel zu früh ist er gestorben! Mit gerade einmal 53 Jahren hat uns unser Sportkamerad und ehemaliger Vorsitzender '''Reinhard Reischl''' nach gut 1-jähriger schwerer Krankheit am 30.11.2013 verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit weiteren Kollegen der MBB/EADS kam Reinhard 1990 zur TGM. Viele Jahre war er mit uns als engagierter Paddler auf zahlreichen Flüssen unterwegs und hat als Vereinsübungsleiter so Einigen von uns das Paddeln beigebracht und uns den Spaß am wilden Wasser vermittelt. Als es darum ging unser altes Vereinsheim zu sanieren engagierte er sich tatkräftig im Bauausschuss. Schließlich übernahm Reinhard den Vorsitz der TGM  und war derjenige, der nach monatelangem Planen, Diskutieren und Abwägen den Mut hatte zur Tat zu schreiten und den Abriss des alten sowie den Neubau unseres neuen Vereinsheimes in Angriff zu nehmen. Endlose Stunden hat er dem Bau gewidmet. Eingaben bei Ämtern und Behörden, Diskussionen mit Baufirmen und nicht zuletzt ein gutes Maß Eigenleistung wollten erledigt werden. Ohne Reinhard würde unser Bootshaus heute sicher nicht so dastehen, wie wir es heute alle kennen. Er hat sich und seiner Arbeit im Verein damit ein bleibendes Denkmal gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Reinhard haben wir einen geschätzten Sportkameraden und einen tatkräftigen ehemaligen Vorsitzenden verloren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Reinhard, wir vermissen Dich sehr!                                          Michael Rühr &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2014 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zum Tod von Alois Vogl, =&lt;br /&gt;
Ein lieber Mensch, ein guter Freund hat uns verlassen. Ein sehr langer, gemeinsamer Weg ging zu Ende. Die Zeit der Freude und Fröhlichkeit, die Zeit der vielen gemeinsamen Erlebnisse, das Leben eines Sportlers, es ist vorbei. Das alles ist nur mehr Erinnerung, wunderbare Erinnerung an einen guten Menschen, an einen lieben Freund. Der Tod trifft uns immer besonders schmerzlich, wenn wir in Freud und Leid eine große Strecke des Lebens gemeinsam gegangen sind. Mit jedem von uns der stirbt, wird die Welt ein Stückchen ärmer, denn jeder ist auf seine Weise einmalig. Doch gehört der Tod wie die Geburt zu unserem Leben und ist unausweichlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alois Vogl, 1926 in München geboren, musste in ganz jungen Jahren im unseligen Weltkrieg 1939/45 als Soldat an die Front in Italien. Er erlebte dort die Grausamkeit des Krieges, kam aber glücklicherweise zurück, was vielen jungen Männern leider nicht vergönnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde Bänker und eine angesehene Persönlichkeit bei seinen Kunden, in der Hypobank Ismaningerstaße. 1948 kam er als junger Mann zu uns in den Kanu Club Turngemeinde, wo wir uns kennen und schätzen lernten. Das Bootshaus hatte eine Luftmine zerstört. Es wurde damals von uns allen in Eigenarbeit wieder aufgebaut. Mit den wenigen Booten die noch übrig waren, begannen das Training und bald auch die wieder durchgeführten Kajakrennen in Bayern und später in ganz Deutschland. Alois fand in Rolf Frank einen Partner, mit dem zusammen er einen Kajakzweier bildete, der bald regattabekannt war. Sie hatten sich dem Sport verschrieben, allerdings ohne den tierischen Ernst, den manche Spitzensportler zelebrieren. Sie waren trotz der lockeren Art, mit der sie den Sport betrieben, sehr erfolgreich und feierten so manche bayerische Meisterschaft. Daneben gab es viele gemeinsame Wanderfahrten mit dem Faltboot auf den Flüssen der Heimat, Österreichs und Italiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alois, immer ein Mann der Tat, hat dann das Amt des Sportwartes und später das des Vereinsvorstandes übernommen und in seiner unnachahmlichen und einnehmenden Art versehen. Er hat dem Verein bis heute die Treue gehalten und wurde auf Grund seiner großen Verdienste Ehrenmitglied, eine sehr seltene Auszeichnung in unserem Club.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Kanusport war das Gebirge, die Alpen, unsere gemeinsame Spielwiese. Wir beide verbrachten dort viele, viele Stunden zusammen. Ob auf dem Rad, ob bei einer Tour mit oder ohne Ski, ob beim Wandern oder Klettern, ob auf der Hütte oder beim Biwak unter Sternen, ob bei strahlender Sonne oder im Schneesturm, immer waren wir eine Einheit, ein Team das sich verstand und das sich mit und ohne Seil aufeinander verlassen konnte. Über 20 Jahre haben wir zusammen mit französischen Freunden aus Nizza jedes Jahr eine Skitourenwoche erlebt, welche die heute so viel beschworene Freundschaft der Europäer untereinander bereits sehr früh und eindringlich praktiziert hat. Ein unvergessliches Erlebnis. Dabei war Alois immer ein Garant für gute Laune und absolute Zuverlässigkeit. Er war wie ein Fels, wie eine Burg, ein Mann der seinen eigenen, für ihn unverrückbaren Weg gegangen ist. Doch konnte er auch kritisch und streitbar sein, wenn es seiner Weltanschauung widersprach. Alois hatte ein langes, wunderbares und erfülltes Leben. Mit seinem Wahlspruch: „schee is s´Leb´m“! hat er seiner Freude und Dankbarkeit für sein Dasein Ausdruck verliehen. Ich bin sehr dankbar, ihn zum Freund gehabt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, lieber Alois stehen nun in großer Trauer vor der Tatsache, dass Du nicht mehr unter uns weilst und wissen, dass es für den Tod wenig Trost gibt. Wir müssen ihn einfach akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Servus alter Freund und Weggefährte. Du hast nun zum letzten Mal dein Faltboot abgebaut, dein Radel aufgepumpt, deine Ski gewachst, deine Bergschuhe geputzt und dich auf eine Tour vorbereitet. Deine letzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du fehlst uns. Wir werden Dich nicht vergessen, so bleibst du in Gedanken bei uns, die wir auch nur Gast auf dieser Erde sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Hans Proquitté''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glueck</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.tg-muenchen.de/index.php?title=2011-2014&amp;diff=85</id>
		<title>2011-2014</title>
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		<updated>2022-07-05T19:49:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glueck: /* Servus alter Freund */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== 2011 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2012 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2013 ==&lt;br /&gt;
Anfang Juni 2013 ist unser Kamerad und Freund '''Richard Siepmann''' verstorben. An dieser Stelle wollen wir seiner gemeinsam gedenken. Richard war stets bei guter Laune und immer für einen Spaß zu haben. Seine Hilfsbereitschaft machte ihn zu einem sehr wichtigen Kameraden im Verein. Er organisierte einige erfolgreiche Wildwasserfahrten, Wanderfahrten und später auch Fahrradtouren. Als 1. Vorstand haben wir ihm z.B. als Hauptleiter beim Neubau des Bootshauses vieles zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Servus alter Freund ==&lt;br /&gt;
''Hans Proquitté zum Tode von Richard Siepmann''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben einen Freund verloren. Richard ist nicht mehr unter uns. Er musste sich einer stärkeren Macht beugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unentrinnbar sind wir alle in den Stationen Geburt, Leben und Sterben gefangen. Es liegt kaum in unserer Hand, dies zu beeinflussen. Wann immer der Tod ein Leben beendet, es ist schmerzlich für all jene die übrig bleiben, vor allem für die Familie, die Frau, die Kinder und die Enkel. Wir, seine Freunde von der TGM trauern mit Euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Siepmann, in Westfalen zur Welt gekommen, war bereits in seiner Jugend Mitglied in einem Kanu Club. Nach dem Studium der Elektrotechnik kam er nach München zur Firma Siemens und fast zwangsläufig zum Kanu Club Turngemeinde. Hier hat er mit uns zusammen im Kajak gesessen, trainiert und Erfolge bei Kajakrennen gefeiert. Er hat sich – ohne seine norddeutsche Sprache je abzulegen – sehr schnell in das altbayerische Procedere des Vereins gefügt, sodass ihm schon bald der Ehrentitel “Herr von Preuß“ verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard war ein Kamerad, der immer wusste, was zu tun war, der jedem geholfen hat und in diesem Zusammenhang für einige Jahre auch die Präsidentschaft des Vereins übernommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben zusammen viel erlebt, im Kajak, in unseren Bergen, Sommer wie Winter und wir haben an vielen Lagerfeuern gesessen und den obligatorischen „Kenterwein“ getrunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit seiner bayerischen Frau Hanni war er immer ein Teil dieser Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Jahre hat er sich aktiv in die Radelgruppe des Vereins eingebracht und damit begann auch der Abstieg, als er mir am Ende einer Tour bewußtlos  auf den Schoß fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es begann eine Odyssee durch die Praxis von Ärzten und Krankenhäusern, die ihm, dem Sportler nicht mehr helfen konnten. Das Herz war einfach zu schwach geworden. Richard hat gekämpft, hat sich nie fallen lassen, hat seinen valentinesken Humor nie verloren und musste trotzdem das Paddel weglegen. Ein erfülltes Leben ist damit zu Ende gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanni hat einen sehr schönen Satz der Trauerkarte beigefügt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Menschen, die wir lieben bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unserem Leben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast Spuren hinterlassen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Richard, Deine Familie vermisst Dich, wir die TGM vermissen Dich. Du bleibst ein Teil unserer Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Servus alter Freund.                                                                   Hans Proquitté&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel zu früh ist er gestorben! Mit gerade einmal 53 Jahren hat uns unser Sportkamerad und ehemaliger Vorsitzender '''Reinhard Reischl''' nach gut 1-jähriger schwerer Krankheit am 30.11.2013 verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit weiteren Kollegen der MBB/EADS kam Reinhard 1990 zur TGM. Viele Jahre war er mit uns als engagierter Paddler auf zahlreichen Flüssen unterwegs und hat als Vereinsübungsleiter so Einigen von uns das Paddeln beigebracht und uns den Spaß am wilden Wasser vermittelt. Als es darum ging unser altes Vereinsheim zu sanieren engagierte er sich tatkräftig im Bauausschuss. Schließlich übernahm Reinhard den Vorsitz der TGM  und war derjenige, der nach monatelangem Planen, Diskutieren und Abwägen den Mut hatte zur Tat zu schreiten und den Abriss des alten sowie den Neubau unseres neuen Vereinsheimes in Angriff zu nehmen. Endlose Stunden hat er dem Bau gewidmet. Eingaben bei Ämtern und Behörden, Diskussionen mit Baufirmen und nicht zuletzt ein gutes Maß Eigenleistung wollten erledigt werden. Ohne Reinhard würde unser Bootshaus heute sicher nicht so dastehen, wie wir es heute alle kennen. Er hat sich und seiner Arbeit im Verein damit ein bleibendes Denkmal gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Reinhard haben wir einen geschätzten Sportkameraden und einen tatkräftigen ehemaligen Vorsitzenden verloren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Reinhard, wir vermissen Dich sehr!                                          Michael Rühr &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2014 ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glueck</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.tg-muenchen.de/index.php?title=2011-2014&amp;diff=84</id>
		<title>2011-2014</title>
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		<updated>2022-07-05T19:47:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glueck: /* 2013 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== 2011 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2012 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2013 ==&lt;br /&gt;
Anfang Juni 2013 ist unser Kamerad und Freund '''Richard Siepmann''' verstorben. An dieser Stelle wollen wir seiner gemeinsam gedenken. Richard war stets bei guter Laune und immer für einen Spaß zu haben. Seine Hilfsbereitschaft machte ihn zu einem sehr wichtigen Kameraden im Verein. Er organisierte einige erfolgreiche Wildwasserfahrten, Wanderfahrten und später auch Fahrradtouren. Als 1. Vorstand haben wir ihm z.B. als Hauptleiter beim Neubau des Bootshauses vieles zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Servus alter Freund ==&lt;br /&gt;
''Hans Proquitté zum Tode von Richard Siepmann''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben einen Freund verloren. Richard ist nicht mehr unter uns. Er musste sich einer stärkeren Macht beugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unentrinnbar sind wir alle in den Stationen Geburt, Leben und Sterben gefangen. Es liegt kaum in unserer Hand, dies zu beeinflussen. Wann immer der Tod ein Leben beendet, es ist schmerzlich für all jene die übrig bleiben, vor allem für die Familie, die Frau, die Kinder und die Enkel. Wir, seine Freunde von der TGM trauern mit Euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Siepmann, in Westfalen zur Welt gekommen, war bereits in seiner Jugend Mitglied in einem Kanu Club. Nach dem Studium der Elektrotechnik kam er nach München zur Firma Siemens und fast zwangsläufig zum Kanu Club Turngemeinde. Hier hat er mit uns zusammen im Kajak gesessen, trainiert und Erfolge bei Kajakrennen gefeiert. Er hat sich – ohne seine norddeutsche Sprache je abzulegen – sehr schnell in das altbayerische Procedere des Vereins gefügt, sodass ihm schon bald der Ehrentitel “Herr von Preuß“ verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard war ein Kamerad, der immer wusste, was zu tun war, der jedem geholfen hat und in diesem Zusammenhang für einige Jahre auch die Präsidentschaft des Vereins übernommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben zusammen viel erlebt, im Kajak, in unseren Bergen, Sommer wie Winter und wir haben an vielen Lagerfeuern gesessen und den obligatorischen „Kenterwein“ getrunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit seiner bayerischen Frau Hanni war er immer ein Teil dieser Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Jahre hat er sich aktiv in die Radelgruppe des Vereins eingebracht und damit begann auch der Abstieg, als er mir am Ende einer Tour bewußtlos  auf den Schoß fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es begann eine Odyssee durch die Praxis von Ärzten und Krankenhäusern, die ihm, dem Sportler nicht mehr helfen konnten. Das Herz war einfach zu schwach geworden. Richard hat gekämpft, hat sich nie fallen lassen, hat seinen valentinesken Humor nie verloren und musste trotzdem das Paddel weglegen. Ein erfülltes Leben ist damit zu Ende gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanni hat einen sehr schönen Satz der Trauerkarte beigefügt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Menschen, die wir lieben bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unserem Leben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast Spuren hinterlassen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Richard, Deine Familie vermisst Dich, wir die TGM vermissen Dich. Du bleibst ein Teil unserer Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Servus alter Freund.                                                                   Hans Proquitté&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2014 ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glueck</name></author>
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