Wintercup
Ein Wintercup war in NRW schon Anfang der 90-er Jahre im Gespräch, wurde aber mangels Vernetzung nicht realisiert.
2001 wurde dann von Torben Beneke nach dänischem Vorbild der 1. Wintercup in Köln organisiert. Am DKV vorbei, unter dem Slogan "Von Sportler für Sportler." Das Internet half bei der Rekrutierung der Teilnehmer und der Kommunikation. In den Folgejahren wuchs der "West-Wintercup" mehr und mehr, neben den Wildwasser-Rennsportlern nehmen inzwischen auch Flachwasserfahrer, Surfskifahrer, Seekajaks und SUPs teil. Manche Veranstalter waren von den Teilnehmerzahlen so überrascht (>200!), daß ihnen die Startnummern ausgingen.
Der Wintercup besteht immer aus mehreren Veranstaltungen in der Region außerhalb der eigentlichen Wettkampfsaison und wird über längere Strecken von etwa einer Stunde mit einem Massenstart ausgefahren. Je nach Platzierung gibt es Punkte und am Ende des Winters einen Gesamtsieger.
Bis der Wintercup nach Bayern kam, sollte es bis 2007 dauern. Da im Winter niemand alle paar Wochen quer durch Deutschland fahren möchte wurde vom Wildwasser-Rennsport Ressort des BKV der "Süd-Wintercup" ins Leben gerufen.
Der 1. Wintercup in München wurde noch vom FWM mit Start und Ziel beim Flößerdenkmal ausgerichtet, ab 2009 übernahm dann die TGM die Ausrichtung des Wintercups über 3 Kanalrunden unter Federführung von Jesko Klammer. Markenzeichen des Münchner Wintercups sind seitdem die Spaghetti Bolognese die es nach dem Paddeln gibt.
Die Teilnehmerzahlen des "West-Wintercups" konnten im Süden nie erreicht werden. Immerhin ist der Winter im Süden doch etwas winterlicher und man kann alternativ auch Ski fahren.
Ergebnisarchiv: https://www.isar-marathon.de/doc/Wintercup_Muenchen.html