Radelgruppe

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Im Rahmen der sportlichen Aktivitäten bietet der Kanu Club Turngemeinde München auch Radausflüge und Touren in einer eigenen Gruppe an, die aber integrierter Teil des Gesamtvereins ist.

Diese Radlgruppe erarbeitet jedes Jahr im Frühjahr ein eigenes Tourenprogramm. Es beinhaltet eine gemeinsame Tourenwoche pro Jahr, jeden Monat eine Fahrt an einem Samstag, oder Sonntag, eine Ausfahrt am Abend des ersten Donnerstags im Monat, sowie eine Ganztagstour an einem Donnerstag monatlich.

Eine Reihe von Mitgliedern stellen sich für die Vorbereitung und die Durchführung dieser Touren zur Verfügung.

Die Radtouren werden so gewählt, dass verkehrsreiche Straßen nicht berührt werden müssen. Man fährt auf Nebenstraßen, landwirtschaftlichen Wegen und Forststraßen im Wald. Darüberhinaus wird einmal im Jahr eine Bergradltour angeboten.

Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, mit Touren-, Trekkingrädern, oder Moun-tainbikes zu fahren. Eine inzwischen kleine Gruppe fährt auch immer wieder mit dem Rennrad auf dafür geeigneten Strecken.

Die Wochentouren führen meist in benachbarte Länder, wie Italien, Kroatien, Österreich und Tschechien. Ausgangspunkt ist jeweils ein Hotel. Zwei Fahrten haben wir auch mit einem Küsten-Motorsegler in den kroatischen Gewässern unternommen, wobei das Schiff das Hotel war, die verschiedenen Inseln das Terrain für die Radtouren.

Die Ziele der Tagestouren liegen schwerpunktmäßig um die Stadt München. Verschiedentlich werden diese Ausflüge auch auf den ganzen bayerischen Raum ausgedehnt. Die Anfahrt erfolgt dann, soweit möglich mit der Bahn, was das Zusammengehörigkeitsgefühl fördert und Straße, sowie Umwelt entlastet.

Die Gruppe umfasst zur Zeit etwa 45 Mitglieder in einer Altersgruppe deutlich über 40 Jahre. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass zwar sehr sportlich, aber nicht mit hohem Tempo gefahren wird. Die Länge der Strecke einer Tagestour liegt, je nach Gelände und Wegverhältnissen zwischen 60 und 80 km.

Treff- und Sammelpunkt ist jeweils unser Bootshaus in der Zentralländstraße.

Radelgruppenartikel der 75-Jahrsfestschrift


TGM-Radlwoche 2006

Richard Siepmann

Unsere Radlwoche vom 14. bis 21. 5. 2006 in Funtana auf Istrien/ Kroatien war mit 41 Teilnehmern wieder ein voller Erfolg. Viele kannten die Gegend schon von früheren Touren, jedoch waren wieder alle begeistert von den von Hans Proquitté ausgearbeiteten Routen. Das Wetter konnte kaum besser sein, da das Regenwetter am Ankunftstag endete.
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Auch die Mahlzeiten, die wir bei der Halbpension im Hotel einnahmen, ließen fast keine Wünsche offen. Wie gewohnt teilten wir uns in Gruppen auf, die je nach Können und Lust insgesamt zwischen 250 und 330 km fuhren.Die Touren wurden vor dem Hotel nochmals besprochen . Die erste führte zum Einfahren...
... von Funtana in Schleifen durch leichtes Hügelland über gute Wald- und Feldwege Richtung Bacva. Davor gab es allerdings noch einen schönen, aber schwierig zu fahrenden Feldweg. Unsere Gruppen trafen sich öfter, da die schnellere Gruppe in ihrer Tour mehr Varianten gefahren ist.
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Eine weitere Route führte von Antenal aus entlang der Mirna, dann steil den Berg hinauf. Oben wurde jeder, der es geschafft hatte, von seinen schnelleren Kameraden mit Beifall empfangen.  Weiter  fuhren wir durch das ...
... Hügelland zur mittelalterlichen Stadt Croznjan mit schöner Aussicht. An Buje vorbei ging es dann wieder an der Mirna zurück Eine kombinierte Rad- und Bootstour führte von Funtana aus zum Limski Kanal, umrundete diesen und wir erreichten Rovinj. Hierbei ließ es sich nicht vermeiden, dass wir auf kurzen Strecken Hauptstraßen benutzen mussten, doch erstaunlicherweise fand Hans meistens schnell wieder, nicht immer kürzere, aber schönere Nebenwege. Als wir an den Ginsterbüschen vorbeifuhren, wurde der Ausspruch seines Enkels wieder zitiert: „Sieht der Opa Ginster, grinst er“. Bei unserer Stadtbesichtigung, sahen wir auch die heilige Euphenia auf der Kirchturmspitze. Durch ihre Blickrichtung wurde angezeigt, dass das Wetter schön bleibt. Das konnten wir gut gebrauchen, denn wir luden unsere Fahrräder auf ein Schiff, mit...
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... dem wir in den Limski Kanal fuhren, dessen Felswände an vielen Stellen steil bis ins Wasser reichten. Nachdem der Kapitän uns eine deftige Fischmalzeit mit süffigem Wein servieren ließ, fuhren wir nach Vrsar zurück, so dass wir schon auf der richtigen Kanalseite waren und nur noch wenige Kilometer bis Funtana zu fahren hatten.
Die nächste Tour startete in Buzet, von wo wir südwärts den Berg hinauffuhren, bis wir bei Krusvari wieder steil hinunterfuhren nach Kotli am Mirnakatarakt. Dort konnten wir nicht ohne Einkehr an einer gemütlichen
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Gartenwirtschaft vorbeifahren. Dann folgte ein langer Anstieg nach Hum, der kleinstenStadt der Welt. Dort wartete schon die schnelle Gruppe. Bei der Abfahrt nach Roc kamen wir an einer glagolitschen Gedenkstätte mit ...
... steinernen Skulpturen vorbei, aus einer Epoche, die bei der Missionierung entstand.Nach diesen, teils anstrengenden Touren war ein Tag zur freien Verfügung fällig, den einige zur Besichtigungen alter Kulturstätten nutzten, andere radelten wieder oder malten oder nutzten den malerisch gelegenen hoteleigenen Badestrand , der fast nach jeder Radltour genutzt wurde.
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Am letzten Tag wurde wieder eine leichte Runde gefahren. Wir fuhren wieder nach Bacva, wo wir bei einem ausgiebigen Essen den Urlaub ausklingen ließen. Da der Rückweg fast nur bergab ging, störten auch die Viertele des heimischen Weines nicht.