2019-2022

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2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Griechenland 2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unsere letzte Wildwasser-Griechenlandfahrt lag nun doch schon etwas zurück, und die tollen Eindrücke aus 2016 stimmten uns wieder neugierig, etwas Neues zu probieren. Schließlich gab es noch einige Top-Bäche welche wir damals zeitlich nicht mitnehmen konnten. Ende 2018 hatten wir das Kernteam aus Reinhold, Jürgen, Christian, Frank, Marcel, Hans, und Emanuel gebildet. Elke und Knut boten ihre Begleitung an – sie waren bereits die Monate davor in Griechenland unterwegs.

Die Planung der Befahrungen gestaltete sich kniffliger als gedacht, obwohl wir den Peloponnes auslassen wollten. Unsere Top-Bäche lagen verstreut über dem Festland, mit zum Teil wenig Infrastruktur und langen Fahrtzeiten dazwischen.

Wildwasserkajaken ist definitiv ein Motorsport. Eines vorweg: es war knackig und wir haben es geschafft!

Unsere Reise führte uns ab Freitagnachmittag mit einer Zwischenübernachtung in Verona zur Fähre nach Ancona. Nach der Besichtigung der Innenstadt von Ancona und der Fahrt über Nacht nach Igoumenitsa, ging es Sonntag zur Mittagszeit sogleich zum Kalamas: unser Treffpunkt mit Elke und Knut. Der Kalamas ist sehr einfach, hatte zum Glück noch ausreichend Wasser und war ideal für Alle zum Einpaddeln in der Sonne nach der langen Anreise. Wir setzten sogleich nach Süden zum Acheron, dem Fluss der Toten um. Der Zerberus am Eingang der Schlucht und Hades lassen grüßen. Das kristallklare, smaragdfarbene Wasser und der weiße Kalkstein am Lagerplatz ließen unsere Herzen höherschlagen. Der Acheron war ein Gedicht: traumhaftes Wasser in toller verblockter Bachlandschaft. Der Wasserstand war niedrig und für uns gerade richtig um ohne Wasserdruck die Fahrt genießen zu können.

Die Tour führte weiter über einen tollen Lagerplatz am Meer, den Trikeriotis, bis hin zum Krikellopotamos mit seiner einzigartigen Blätterteigklamm und den Schleierfällen am Ende der Schlucht. Der Morgen am Krikellopotamos erwartete uns mit Bodenfrost und der Bach hatte diesmal etwas mehr Wasser als 2016. Dieser Bach und die Landschaft sind eindrucksvoll schön und sind die mehr als 6-stündigen Strapazen absolut wert. Die Schleierfälle und Wasserfälle gegen Ende der Schlucht… einfach sagenhaft. Weiter ging es zu mehreren Abschnitten am Agrafiotis und über die Meteora-Klöster hin in das Gebiet von Venetikos und Mileapotamos. Der Venetikos mit seiner schwarzen Klamm ist ein toller Bach zum Genießen und Spielen und wer es knackiger möchte, paddelt den Mileapotamos. So scharfkantiges Gestein wie am Mileapotmaos habe ich bis jetzt noch nicht gesehen und abgesehen davon, war dieser der technisch tollste Bach für mich.

Wir entschlossen uns sogleich zum Voidomatis umzusetzen: die Beschreibungen in den Büchern klangen zu verlockend, und die beschriebene Tragedauer für die Boote schienen akzeptabel. Der Blick vom Ausstieg den Bachlauf hinauf war unbeschreiblich schön – das Tragen der Boote und Ausrüstung die mehr als 300 Höhenmeter die Schlucht hinunter eher nicht. Die Schlepperei an der Abseilstrecke der Soca ist dagegen ein Spaziergang. Nach einer schweißtreibenden Stunde konnten wir an den Quellen einsetzen. Es folgten verblockte Abschnitte in absolut märchenhafter Umgebung: an ruhigen Stellen hatte das Wasser fließende Übergänge von kristallklar hin zu türkis, smaragdgrün und tiefstes dunkelblau. Ab der Mitte der Fahrt wollten uns noch Frank, Marcel, und Hans begleiten, jedoch klärte uns ein Ranger vor Ort sehr eindrücklich auf, dass die Fahrt im oberen Abschnitt doch nicht gestattet sei, und man sogar für den unteren Abschnitt eine Genehmigung oder einen lokalen Kajakanbieter als Tourguide benötigt. Wir brachen die Tour ab, und setzten in das Tzoumerka-Gebirge mit den Flüssen Arachthos und Kallaritikos um. Das Kajakcamp bei Nicos in Plaka war auch diesmal wieder eine Wohltat: nach fast 10 Tagen Duschen im Bach ist warmes Wasser ein ungeahnt geschätzter Luxus. Wir ließen die Tage mit Paddeln am Kallaritikos und mehreren Abschnitten am Arachthos ausklingen und traten schweren Herzens die Heimreise an: es lag noch viel Schnee in den Bergen.

Die Reise nach Griechenland war auch diesmal wieder ein Erlebnis für sich, gespickt mit kleinen Abenteuern und tollen Eindrücken. Ich möchte an dieser Stelle allen Mitpaddlern für diese tolle Zeit und das Miteinander danken. Ein besonderer Dank gilt Elke und Knut für die tolle Begleitung, das Lagerplatz-Scouting und die Weitergabe ihres Erfahrungsschatzes.

Ein paar Bäche fehlen nach wie vor, und ich kann alle Interessierte nur ermutigen, solch tolle Gelegenheiten wahrzunehmen und mitzuwirken. Die Menschen vor Ort sind herzlich und hilfsbereit, die Landschaft ist atemberaubend und sehr oft unberührt. Absolut lohnend.

Emanuel Staudinger

2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Corona

DM im Mai auf der Möll geplant, wegen Corona abgesagt. Ersatz-DM im Herbst auf der Prüm geplant, 1 Woche vorher wegen Inzidenz >35 abgesagt.

2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DM auf der Möll in Kärnten, von Mai auf September verschoben. Viele Siege...

Wanderfahrerabzeichen

2022[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DM in Lofer auf der Saalach oberhalb Teufelssteg

Philipp Jugend-Classic Meister und für Junioren-EM in Banja Luka qualifiziert

Jugend-Mannschaft mit Philipp, Felix und Leo 2.Platz